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Archiv-Beitrag vom 18.06.2014Sanierung Schloß Broich: Neuer Bauabschnitt, kleine Überraschungen und Spendenaufruf

Es ist nicht zu übersehen: Es hat sich rund um Schloß Broich viel getan. Es ist nicht zu übersehen: Es hat sich rund um Schloß Broich viel getan. Der erste Bauabschnitt an der Fassade wurde bis auf den letzten Quadratmeter fertig gestellt, die Notsicherung der Turmfragmente aus dem 9. Jahrhundert wurde abgeschlossen; zwei weitere Bauabschnitte befinden sich derzeit in Arbeit. Den finanziellen Löwenanteil gilt es allerdings erst noch zu stemmen: Die Kosten der Fassadensanierung machen lediglich rund ein Zehntel der veranschlagten gesamten Sanierungskosten aus. Die Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH (MST) arbeitet folglich bereits intensiv an Ideen zur „interaktiven“ Finanzierung und sucht Schloss-Retter.

Zwei weitere Bauabschnitte befinden sich derzeit in Arbeit

 

 

Seit Ende Mai 2014 bis Sommer 2015 wird mit dem ersten großen Bauabschnitt an der Ringmauer jenseits des Innenhofes eines der kostenträchtigsten Teilstücke saniert. Fast 800.000 EUR werden dafür veranschlagt; mit 200.000 EUR bezuschusst der Bundesbeauftragte für Kultur und Medien über das Denkmalschutz-Sonderprogramm IV die Maßnahme. Bundestagsabgeordnete und Staatssekretärin a.D. Ulrike Flach hatte sich in Berlin für die Förderung dieses sowie auch des ersten Bauabschnittes erfolgreich eingesetzt. Ihre Nachfolger, die neuen Mülheimer Abgeordneten Astrid Timmermann-Fechter und Arno Klare, trafen sich mit ihr bei der MST GmbH zur Information über die Maßnahmen und zu einem Erfahrungsaustausch über die Möglichkeiten, dieses Mülheimer „Sorgenkind“ bei den richtigen Ansprechpartnern in der Hauptstadt ins Bewusstsein zu rücken. „Das Problem ist dort bekannt, aber die finanziellen Ressourcen sind leider ebenfalls begrenzt“, berichtete Ulrike Flach: „Umso wichtiger ist es deshalb, immer wieder die Bedeutung des Schlosses bei den Entscheidern hervorzuheben“, empfiehlt sie.  

Es ist nicht zu übersehen: Es hat sich rund um Schloß Broich viel getan.Für die begonnenen und die noch anstehenden Arbeiten werden schließlich noch Kosten in Höhe von rund 3,2 Mio. EUR veranschlagt, für die derzeit keine Förderung konkret absehbar ist. Deshalb hoffte die MST GmbH auch auf das Engagement der Mülheimer: Es besteht die Möglichkeit, für die Sanierung des Schlosses zu spenden! „Die rechtlichen Rahmenbedingungen waren komplex, aber jetzt ist der Weg endlich geklärt“, freut sich Geschäftsführerin Inge Kammerichs. Folder mit Infos und Einzahlungsscheinen werden nun im ganzen Stadtgebiet verteilt und liegen unter anderem in der Touristinfo im MedienHaus, im Rathaus, in vielen Geschäften und Banken aus. „Wir möchten an wirklich alle Mülheimerinnen und Mülheimer appellieren, gemeinsam mit uns das wichtigste historische Gebäude der Stadt für viele nachfolgende Generationen zu bewahren“, so Inge Kammerichs.

Die MST-eigenen Veranstaltungen, spezielle Events für das Schloß oder auch Baustellen-Führungen werden zur Information und Spenden-Werbung genutzt. Eine erste Aktion gab es bereits im Herbst 2013: Brigitte Ruß, Inhaberin des nahe gelegenen Cafés „Mölmsche Leckereien“ feierte das dreijährige Bestehen mit einem Kuchenverkauf für das Schloß – und konnte, aufgerundet durch die Volksbank Mülheim-Mitte, einen Scheck über 500 EUR übergeben. „Eine tolle Idee! Über solche Initiativen, die zugleich zeigen, dass sehr vielen Menschen das Schloß am Herzen liegt, freuen wir uns sehr“, betont Prokuristin Heike Blaeser-Metzger. Konkrete Projekte werden später auch auf der Homepage vorgestellt, kündigt sie an.

Spenden können unter folgendem Kassenzeichen, das ausschließlich für die Sanierung des Schlosses eingerichtet wurde, auf das Konto der Stadt eingezahlt werden:

Stadt Mülheim an der Ruhr
IBAN: DE78 3625 0000 0300 0001 00
BIC: SPMHDE3EXXX
Verwendungszweck: Kassenzeichen 9900000002249  
Denkmalschutz

 

Mehr Infos gibt es unter www.schloss-retter.de


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